Michael Reinboth knüpfte Mitte der 90er-Jahre mit Veröffentlichungen aus dem Downbeat- und Nu-Jazz-Bereich an die Arbeit von englischen Labels wie Mo‘ Wax und Ninja Tune an und hatte damit von Anfang an großen Erfolg. „In Deutschland gab es zu jenem Zeitpunkt kein Label für diese Art von Musik“, erklärt Reinboth, der bis dahin vor allem als DJ (Into Somethin‘, The Soulful Shack, Mandarin Lounge) und Musikjournalist gearbeitet hatte. Doch dann überreichte ihm der DJ und Produzent Rainer Trüby im November 1994 ein Tape der Formation A Forest Mighty Black: „Da war für mich klar: jetzt oder nie.“ Innerhalb eines Monats legte Reinboth damals den Grundstein für Compost Records.
Compost feiert 20. Geburtstag
1995 gründete der DJ Michael Reinboth in München sein Label Compost Records. Das 20-jährige Bestehen feiert er von Mai bis Juli mit fünf hochkarätig besetzten Jubiläumspartys. Außerdem erscheint das 250 Seiten starke Buch „Soul/Love – 20 Years Compost Records“.






