Alles Werben um Bad Boy Entertainment scheint für Lyor Cohen vorerst vergebens. Die kolportierten 30 Mio. Dollar, die der US-Chef der Warner Music Group für die Hälfte der Plattenfirma auszugeben bereit war, sind Firmengründer Sean „P. Diddy“ Combs offenbar nicht genug. Combs, der mit Bad Boy noch bis 2006 einen Vertriebsdeal mit Universal Music hat, sucht nach neuen und vor allem investitionswilligen Partnern.
Laut einem Bericht der „New York Daily News“ wurden sich Warner und Combs nicht nur deshalb nicht einig, weil man unterschiedlicher Ansicht bei der Bewertung von Bad Boy war. Ein Sprecher von P. Diddy erklärte, die Verhandlungen seien aus „wirtschaftlichen, kreativen und persönlichen Gründen“ gescheitert. Außerdem gehe es Herrn Combs nicht um einen Verkauf von Firmenanteilen, er wolle Alleinbesitzer von Bad Boy bleiben.
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