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Columbia holt sich Lillywhite

Das Sony-BMG-Label Columbia hat sich einen prominenten Banchenveteran als A&R-Chef gesichert. Steve Lillywhite, einst zwei Jahre lang Geschäftsführer bei Mercury UK und vor allem bekannt als Produzent der erfolgreichsten U2-Alben, übernimmt die Leitung des Kreativbüros bei Columbia in New York.

Das Sony-BMG-Label Columbia hat sich einen prominenten Banchenveteran als A&R-Chef gesichert. Steve Lillywhite, einst zwei Jahre lang Geschäftsführer bei Mercury UK und vor allem bekannt als Produzent der erfolgreichsten U2-Alben, übernimmt die Leitung des Kreativbüros bei Columbia in New York. „Steve hat an vielen der wichtigsten Platten der letzten 30 Jahre mitgearbeitet und einige der besten Alben aller Zeiten produziert“, frohlockte Will Botwin, Chairman der Columbia Records Group, nach der Verpflichtung. „Er weiß, wie eine großartige Platte klingt. Und er weiß intuitiv, wie man mit Künstlern arbeiten muss, um das Beste aus ihnen herauszuholen.“

Als Senior Vice President wird Lillywhite direkt Botwin unterstellt sein. Der Produzent von U2-Millionensellern wie „The Joshua Tree“, „How To Dismantle An Atomic Bomb“, „October“ oder „War“ sowie „Dirty Work“ von den Rolling Stones und Alben von Morrissey, Peter Gabriel, XTC, Psychedelic Furs und der David Matthews Band hat Erfahrung mit der Arbeit bei einem Major: Zwischen Februar 2002 und Februar 2004 war Lillywhite Managing Director bei der britischen Universal-Abteilung Mercury. In den 70er-Jahren arbeitete er zudem als fest angestellter Produzent bei Island Records.

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