Erst vor drei Wochen sickerte durch, dass sich Warner Music von zahlreichen seiner Vertragskünstler trennen will. Nun wird zunehmend klarer, warum: Lyor Cohen scheint eher auf die Zusammenarbeit mit Independent-Firmen zu setzen. Wie Branchenbeobachter berichten, verhandelt der Chairman & CEO von Warner Music USA seit geraumer Zeit mit diversen Indies über Vertriebs- und Marketing-Deals oder gar Übernahmen. Bislang wurden keine Abschlüsse bekannt, jedoch heißt es, Cohen sei besonders hinter den Labels Saddle Creek, Drive Thru Records, Windup und Victory Records her. Auch ausländische Firmen stünden auf Cohens Wunschliste. Schon bei seinem früheren Arbeitgeber, der Island Def Jam Music Group, verfolgte Cohen die Strategie, für eine gewisse Zeit mit kleineren Firmen zusammenzuarbeiten. Intern heißt es bei Warner Music, dass Cohen die Indie-Labels mit einem Distributionsabkommen bei der Alternative Distribution Alliance (ADA) ködern will. Die ADA ist einer der größten US-Vertriebe für unabhängige Plattenfirmen, gehört allerdings zur Warner Music Group.
Cohen will Indies zu Warner locken
Erst vor drei Wochen sickerte durch, dass sich Warner Music von zahlreichen seiner Vertragskünstler trennen will. Nun wird zunehmend klarer, warum: Lyor Cohen scheint eher auf die Zusammenarbeit mit Independent-Firmen zu setzen.






