Musik spielte von jeher eine wichtige Rolle in den Marketingaktivitäten für Coca Cola. So fungierten Stars wie die Supremes, Ray Charles, Aretha Franklin oder die Beatles als Werbeträger für die koffeinhaltige Brause. Robin Beck hatte 1989 mit dem Coke-Werbespot-Song „The First Time“ einen Nummer-eins-Hit in Deutschland. Mit der Coke dj-culture will sich die Coca Cola GmbH nun „pointierter, umfassender und komplexer“ im Musikbereich engagieren.
Das Projekt will die DJ-Kultur „als zentralen Aspekt jungen urbanen Lebens aufgreifen“, erklärt Cristof Zollfrank, Geschäftsführer der ZFK Communications. Seine Agentur zeichnet für die Entwicklung und Betreuung des Konzepts verantwortlich. Coke dj-culture ist laut Zollfrank ein „engagiertes, glaubwürdiges und qualitativ hochwertiges Projekt“, das die junge urbane Szene langfristig ansprechen und die Relevanz der Marke Coca Cola im Bereich Nachtleben, Bars/Clubs/Lounges steigern soll. Pro Jahr sind drei bis vier Touren durch die angesagtesten Clubs deutscher Großstädte geplant. Dabei umfasst jede Reihe einen Event-Abend mit einem renommierten internationalen DJ und anschließend über zwei bis drei Wochen die Vorstellung lokaler DJ-Größen in der gleichen Location.
Den Auftakt machen das WMF in Berlin am 12. Juni, der Sensor Club in Köln (13. Juni) und die Echochamber in Hamburg (14. Juni), wo jeweils DJ Woody als prominenter „Geburtshelfer“ fungiert. DJ-Meetings zwischen dem Gastaufleger und den wichtigsten DJs der jeweiligen Tourstadt sollen obligatorisch sein. Ab Herbst sollen internationale DJ-Größen auch im Rahmen von Workshops ihr Wissen an den Nachwuchs weitergeben.
Ein „Coke dj-culture“-Song ist in Arbeit. Er erscheint auf rotem Vinyl und wird ebenso exklusiv in der DJ-Community distribuiert wie eine Longplay-CD. Coke dj-culture wird laut Zollfrank zudem DJ-Equipment entwerfen, auf Festivals präsent sein und ein „Gastro-Squad“-Team aussenden, das für Kontaktpflege mit den Clubs und individuelle Betreuung vor Ort zuständig ist. Auf der Agenda steht auch eine repräsentative Studie zum Thema DJ-Kultur und ihrer Relevanz in der heutigen urbanen Gesellschaft. Flyer, Plakate, Printanzeigen, Pressepromotion, Direkt-Mailings, die auffällige Ausstattung der Event-Clubs und spontane PR-Aktionen in Szene-Umfeldern sollen das Projekt kommunizieren.





