Das Kölner Festival für elektronische Popkultur c/o pop präsentiert zusätzlich zu seinem Live-Programm wieder eine eigene Kongressveranstaltung. Die conference c/o pop, die vom 25. bis zum 26. August stattfindet, soll den Organisatoren zufolge an das im letzten Jahr eingeführte Konzept music entertainment media (mem04) anknüpfen. Neben den Inhalten, die bereits bei der ersten Ausgabe des Kongresses aufgegriffen wurden, haben die Veranstalter, wie bereits angekündigt, diesmal ihren Fokus auf die Digitalisierung gelegt. Dabei stehen vor allem die Themenfelder Digitaler Vertrieb, Digitale Rechte, Games und Mobile Entertainment im Vordergrund. Als wissenschaftlicher Partner der conference c/o pop ist das Forschungsprojekt Zukunftsmusik der TU Darmstadt mit an Bord. Präsentiert wird das Projekt von den beiden Kuratoren Gerrit Pohl und Prof. Dr. Peter Buxmann.
Im Themenfeld digitale Verbreitung werden u.a. aktuelle Entwicklungen bei Downloadshops diskutiert. Außerdem gibt die Konferenz Einblicke in die Trends des digitalen Musikfernsehens und informiert über die Chancen und Risiken von P2P-Netzwerken. Im Programmm der c/o pop finden sich außerdem Panels zu Europas Festivalszene, der Beziehung zwischen Pop-Kultur und Pop-Industrie ebenso wie zum Potenzial der Game-Kultur und des Mobile Entertainments.
Abgerundet wir die c/o pop conference durch die Basis-Workshops des VUT, in denen grundlegende Fragen zur Entertainmentbranche beantwortet werden, sowie durch die so genannten Blauen Stunden. Hier sprechen Mitarbeiter und Wegbegleiter über den Werdegang des Musikmagazins „Spex“, das inzwischen seinen 25. Geburtstag feiert, während sich die zweite Blaue Stunde mit einer Ausstellung der Geschichte des Synthesizers widmet.
Die Veranstaltungen der c/o pop conference finden im Panoramahaus, im Parkcafé und im Parksaal der Rheinterrassen statt. Das Live-Programm des Festivals läuft vom 24. bis zum 28. August. Dabei stehen in Köln u.a. The Arcade Fire und Maximo Park auf der Bühne.





