Clear Channel gehört ebenso wie Cox Radio, Infinity, Emmis und Entercom zu den Radiokonzernen, die im Payola-Fall vorgeladen wurden. Während sich jedoch dem „Billboard Radio Monitor“ zufolge die anderen Sender derzeit in Schweigen hüllen, beteuert Clear Channel nun auch öffentlich, dass man bei der Aufklärung der Vorgänge um erkaufte Sendeplätze in vollem Umfang mit der Staatsanwaltschaft kooperieren werde.
„Clear Channel hat besonders strenge interne Bestimmungen gegen Payola“, erklärt ein Sprecher des Unternehmens. Diese Bestimmungen seien so streng, dass man schon 2003 die Zusammenarbeit mit unabhängigen Radiopromotern beendet habe, um Manipulationsversuchen vorzubeugen. „Wir untersuchen alle Vorwürfe in dieser Hinsicht“, heißt es bei Clear Channel. Jedes Vergehen werde dabei schnell und angemessen geahndet.
Nach der Vorladung im Februar hatte Clear Channel laut „Billboard Radio Monitor“ bereits in einer internen E-Mail-Aktion seine Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass das Unternehmen Pay-For-Play-Fälle nicht toleriere und die Ermittlungen bereits eingeleitet seien.





