Der US-Medienkonzern Clear Channel Communications schloss sein erstes Geschäftsjahresquartal mit einem leichten Umsatzanstieg ab. Dabei verdoppelte sich jedoch der Nettogewinn. Selbst das kränkelnde Radiogeschäft konnte Zuwächse verzeichnen.
In den drei Monaten bis zum 31. März nahm das Unternehmen 1,504 Mrd. Dollar ein. Das ist ein Plus von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Doch der Profit schnellte im gleichen Zeitraum um 102 Prozent auf 96,81 Mio. Dollar hoch. Das Radiogeschäft, Clear Channels wichtigste Einkommensquelle, legte beim Umsatz nach zuletzt schwachen Resultaten um 4,6 Prozent auf knapp 809 Mio. Dollar zu und machte mit seinen gut 1200 Sendern 229 Mio. Dollar Gewinn – ein Plus von 1,3 Prozent.
Die seit einem Jahr verfolgte Strategie „Less Is More“, die beim Werbezeitenverkauf auf kürzere Spotzeiten und -fenster setzt, zahle sich inzwischen für die Radiogruppe aus, so das Unternehmen. Mit der Außenwerbung, dem zweitwichtigsten Standbein, setzte Clear Channel 598 Mio. Dollar um und steigerte dabei die Gewinne um 72 Prozent auf 43 Mio. Dollar.





