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Clear Channel schreibt trotz Radioverlusten schwarze Zahlen

Der US-Medienkonzern Clear Channel schloss das Geschäftsjahr 2005 mit nahezu unveränderten Umsätzen und einem signifikanten Nettogewinn ab. Im Jahr davor lag das Unternehmen noch tief in den roten Zahlen.

Der US-Medienkonzern Clear Channel schloss das Geschäftsjahr 2005 mit nahezu unveränderten Umsätzen und einem signifikanten Nettogewinn ab. Im Jahr davor lag das Unternehmen noch tief in den roten Zahlen. Der Jahresumsatz gab um 0,4 Prozent auf 6,61 Mrd. Dollar nach und aus dem Vorjahresverlust von 4,04 Mrd. Dollar wurde inzwischen ein Nettogewinn von 935,7 Mio. Dollar. Für das vierte Quartal, das mit dem 31. Dezember endete, verbuchte Clear Channel Umsätze in Höhe von 1,757 Mrd. Dollar – 1,1 Prozent weniger als im Vergleichsquartal 2004 – und einen Nettogewinn von 461,6 Mio. Dollar. Im vierten Quartal 2004 verbuchte der Konzern noch einen Verlust von 4,67 Mrd. Dollar.

Im Radiogeschäft, Clear Channels wichtigste Einkommensquelle, schrumpften die Umsätze sowohl im Schlussquartal als auch im Gesamtjahr um sechs Prozent. In den drei Monaten bis Neujahr betrugen die Einnahmen 909,4 Mio. Dollar, das ganze Jahr 2005 brachte 3,534 Mrd. Dollar ein. Dabei schrumpften jedoch die operativen Gewinne um 18,4 bzw. 16,2 Prozent auf nur noch 293,5 Mio. respektive 1,199 Mrd. Dollar.

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