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CISAC wählt GEMA-Mitglied zum Präsidenten

Die CISAC wählte im Rahmen ihres 43. Weltkongresses in London den deutschen Komponisten und GEMA-Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Bruhn zu ihrem neuen Präsidenten.

Die CISAC wählte im Rahmen ihres 43. Weltkongresses in London den deutschen Komponisten und GEMA-Aufsichtsratsvorsitzenden Christian Bruhn zu ihrem neuen Präsidenten. Bruhn will sein neues Amt nutzen, um für den weltweiten Ausbau des Urheberschutzes zu kämpfen: „In einer Zeit der transnationalen Distributionsformen von Musik gilt es, global einheitliche Schutzmechanismen für kreative Leistungen immer aufs Neue zu verteidigen und auszubauen.“ Ehrenpräsident der CISAC ist Jean-Loup Tournier, das Amt des Vizepräsidenten übt Hugo Rascón Banda von der mexikanischen SOGEM aus. Bruhn, der seit 1991 als Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA fungiert, schrieb zahlreiche Hits wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Liebeskummer lohnt sich nicht“, „Wunder gibt es immer wieder“ oder auch „Heidi“. Für seine Verdienste erhielt er denn Paul-Lincke-Ring der Stadt Goslar, die Goldene Nadel der Deutschen Dramatiker-Union, die Richard-Strauss-Medaille der GEMA und den GEMA-Ehrenring.