Circuit City, zweitgrößte Elektrofachhandelskette der USA und einer der sechs größten Musikhändler des Landes, konnte im zweiten Geschäftsjahresquartal erneut schwarze Zahlen vorweisen. In den drei Monaten bis zum 31. August setzte das Unternehmen mit 2,84 Mrd. Dollar 10,9 Prozent mehr um als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei erwirtschaftete der Händler einen Nettogewinn von zehn Mio. Dollar – 362 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2005.
Der flächenbereinigte Gewinn – berechnet nur nach den Zahlen aus den Geschäften, die auch schon vor einem Jahr betrieben wurden – stieg um 192 Prozent auf 11,4 Mio. Dollar. Der flächenbereinigte Umsatz im US-Geschäft kletterte um 8,3 Prozent. Damit liegt Circuit City generell über den Erwartungen der Experten.
Hauptgrund für die positive Entwicklung sind weiterhin die anhaltend guten Verkaufszahlen im Hardwarebereich, wo vor allem Flatscreen-Fernsehgeräte, Digitalplayer und Computerzubehör die Kassen klingeln lassen.
Durchwachsen lief es dagegen in der Sparte Entertainmentsoftware, die nur noch rund zehn Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt: Während die Umsätze mit PC-Software, Games und DVDs im höheren einstelligen Bereich zulegten, musste Circuit City beim Verkauf von Musikprodukten Einbußen im zweistelligen Prozentbereich verkraften. Detaillierte Zahlen für diese Produktgruppen gab der Händler nicht bekannt.





