Wie die britische Chrysalis Group am 10. Mai in London bekannt gab, konnte das Musikunternehmen einen erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2004 verbuchen. Bei einem Gesamtumsatz von 84,6 Mio. Pfund, umgerechnet rund 125,78 Mio. Euro, verdoppelte die Gruppe ihr Ebitda auf fünf Mio. Pfund und verdreifachte den operativen Gewinn auf insgesamt 3,7 Mio. Pfund. Die Zahlen beziehen sich auf den Geschäftsbericht für das erste Halbjahr 2003/04, das am 29. Februar zu Ende ging. Chrysalis-Chairman Chris Wright führt die positive Entwicklung auf die starke Marktposition zurück: „Diese Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem besten Weg sind, in den kommenden Jahren starke Gewinnzuwächse zu erzielen, indem wir die Vorteile unserer führenden Marktposition und die Wettbewerbsvorteile in unseren Kerngeschäftsfeldern nutzen.“ Das Musik- und Verlagsgeschäft verzeichnete Einbußen: Der Umsatz ging in diesem Segment um acht Prozent auf 36,8 Mio. Pfund zurück. Das Ebitda büßte 7,6 Prozent ein und wird mit 1,9 Mio. Pfund beziffert. Um 9,2 Prozent auf 4,7 Mio. Pfund gestiegen ist hingegen der Net Publisher’s Share. Dafür verantwortlich ist unter anderem der Erfolg des OutKast-Albums „Speakerboxxx/The Love Below“. Das Album wurde weltweit rund sechs Mio. Mal verkauft und lieferte mit „Hey Ya“ zusätzlich einen Single-Hit ab. Das Airplay-Segment, die Verwertung von Titeln für Werbezwecke und die Lizenzierung von Chrysalis-Titeln für Computerspiele trugen ebenfalls positiv zum Ergebnis im Musik-und Verlagsgeschäft bei. Die deutsche Vertretung des britischen Verlags, Global Chrysalis Music Publishing, hat ihren Sitz in München und wird von Thomas Glagow geleitet.
Chrysalis verdreifacht Gewinn
Wie die britische Chrysalis Group am 10. Mai in London bekannt gab, konnte das Musikunternehmen einen erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2004 verbuchen.






