Die Chrysalis Music Group exportiert ihr Echo-Label in die USA. Allerdings nicht mit einer eigenen Niederlassung, sondern ausschließlich in Zusammenarbeit mit Dienstleistern. Das gesamte Marketing und die Promotion für Echo wird die New Yorker Firma World’s Fair Label Group übernehmen, die bereits jetzt als Agentur für Label-Management agiert und dabei Künstler wie Devendra Banhart oder The Flaming Lips betreut. Ein dreiköpfiges Team wird sich ab Januar 2005 um die ersten Veröffentlichungen kümmern, die von den internationalen A&R-Managern bei Chrysalis und den angeschlossenen Verlagen koordiniert werden. Die ersten VÖs werden Alben von The Stands und I Am Kloot sein, später soll die Platte des ersten amerikanischen Echo-Acts, Steven Yerkey, auf den Markt kommen. Den Vertrieb von Echo USA übernimmt die Alternative Distribution Alliance (ADA), der Indie-Vertriebsarm der Warner Music Group. Jeremy Lascelles, CEO bei der Chrysalis Music Group, entschied sich für diese Struktur, da er die gegenwärtige Label-Struktur, speziell bei den Majors, für ungeeignet hält, um Newcomer am US-Markt zu platzieren. Selbst bei neuem Repertoire müsse ein Major schnell große Verkaufserfolge sehen. Doch das funktioniere in vielen Fällen nicht.
Chrysalis bringt Echo nach Amerika
Die Chrysalis Music Group exportiert ihr Echo-Label in die USA. Allerdings nicht mit einer eigenen Niederlassung, sondern ausschließlich in Zusammenarbeit mit Dienstleistern. Die ersten VÖs sollen Alben von The Stands und I Am Kloot sein.





