Recorded & Publishing

Christopher Gersten im Interview: „Die einzige Konstante in unserem Geschäft ist der Wandel“

Er hat mit seiner Abteilung Zugriff auf die Katalogschätze von Universal Music, und er weiß das zu nutzen. Christopher Gersten, Managing Director bei Universal Music Strategic Marketing (USM), hievte in den vergangenen Monaten Themen wie Queen, InXs oder Rolling Stones in die Charts. Aber auch bei den diversen Hitzusammenstellungen lässt USM nichts anbrennen. Im MusikWoche-Interview verdeutlicht Gersten, wie man sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellt.

Universal Music war 2012 unangefochtener Markt führer in Deutschland. An welchen Erfolgsfaktoren liegt das nach Ihrer Einschätzung? Das Ergebnis freut uns natürlich sehr. Es ist das Resultat hochmotivierter und fokussierter Arbeit auf allen Ebenen. Im Lauf des Jahres konnte man nach so mancher Meldung aus dem Süden über angeblich unangefochtene Marktführerschaft in allen möglichen Bereichen ja leicht den Eindruck gewinnen, wir seien vom Kurs abgekommen. Insofern ist es schön, dass die Zahlen jetzt so klar und deutlich vorliegen. Überrascht hat mich aber weniger unsere eigene Entwicklung, sondern vielmehr die Performance von Warner Music. Mit 21,25 Prozent Singlechartanteil ist Warner zweite Kraft im Markt und ein toller Joint-Venture-Partner für unser Produkt „Megahits“.

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