“Es gibt in Südamerika etwas, was ich als lebendigen Barock bezeichne“, sagt Ensemble-Leiterin Christina Pluhar. „Ein Großteil der Instrument, die dort verwendet werden, sind Nachfahren von Barockinstrumenten, die sich fast unverändert erhalten haben.“ So sei der Unterschied zwischen der südamerikanischen Harfe Arpa Ilanera und einer Renaissance-Harfe fast unmerklich, wohingegen sich das Instrument in Europa deutlich verändert habe.
Christina Pluhar: Lebendiger Barock trifft südamerikanische Folklore
Eigentlich sind Christina Pluhar und ihr 2000 gegründetes Ensemble L’Arpeggiata bekannt für Alte Musik mit Mut zur Improvisation. Mit „Los Impossibles“ (Naïve) machten sie bereits eine Ausflug nach Mexiko, nun erkunden die Spezialisten auf dem Album “ Los Pájaros Perdidos“, das bei Virgin Classics (EMI Classics) am 20. Januar erscheint, traditionelle und moderne Musik Venezuelas, Argentiniens und Paraguays.






