Die chinesische Regierung ist weiterhin bemüht, ihre Anstrengungen im Kampf gegen Raubkopierer zu intensivieren. Das Kulturministerium gab nun eine Zwischenbilanz der letzten Monate bekannt. In der zweiten Jahreshälfte konfiszierten und zerstörten die Behörden 37 Millionen CDs und DVDs bei Razzien im ganzen Land.
Besonders in der Provinz Guandong wurden die Ermittler fündig. Hier gingen 7,5 Millionen Fälschungen der Polizei ins Netz. Laut den Regierungsberichten aus Peking wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2006 über 740.000 Läden ausfindig gemacht, die illegale Musik- und Videoprodukte im Angebot hatten. Aber nur 3189 Firmen wurden zur Schließung verdonnert.
Außerdem prüften die Ermittler nach eigenen Angaben rund 1,45 Millionen Internet-Bars, von denen gut 14.000 im Anschluss aufgefordert wurden, ihre Geschäftsbedingungen im Umgang mit geistigem Eigentum anzupassen.





