Die Aktivitäten von Cheyenne reichen vom Management der „Popstars“-Künstler, Merchandising und Sponsoring bis zur Musikproduktion. Roost-Macias‘ Team hat acht Mitarbeiter. Swen Grabowski, ehemals A&R-Manager bei BMG Berlin Musik, kümmert sich zusammen mit Horst Borg (Ex-Falco-Manager) um die Musikproduktion der No-Angels- und Bro’Sis-Titel. Als Product Managerinnen stehen Joy Behanu, Anja Lukaseder und Christina van der Schahr den Bands zur Seite, Anja Bußmann kümmert sich ums Marketing. Freiberuflich steht Cheyenne Media außerdem Peter Lanz zur Verfügung, der die PR-Aktivitäten koordiniert. Mario M. Mendrzycki, Geschäftsführer von Triple M Entertainment, verantwortet das Konzert-Booking.
Cheyenne Media veröffentlicht die Songs von No Angels und Bro’Sis auf dem Label Cheyenne Records und gibt sie per Labeldeal zum Vertrieb an die Plattenfirmen weiter. Polydor beispielsweise habe einen projektbezogenen Labeldeal für alle „Popstars“-Veröffentlichungen mit Cheyenne geschlossen, erklärt Roost-Macias. „De facto liegt das Entscheidungsrecht, welcher Titel produziert wird, bei Cheyenne“, meint der Tresor-TV-Chef, „dennoch fallen alle Entscheidungen gemeinsam. Wir wollen die A&R-Kompetenz von Polydor und Zeitgeist nicht in Frage stellen, sondern diese mit unserem unverbrauchten Blick auf die Konsumenten befruchten.“
Neben Bro’Sis und den No Angels betreut Cheyenne Media auch Tears, die Schweizer Ausgabe der „Popstars“. Das Unternehmen soll laut Roost-Macias aber nicht zur klassischen Plattenfirma werden, sondern als „kleine, nette und feine Einheit weiterhin frischen Wind in die Musikbranche bringen“. Artist Development im herkömmlichen Sinn wolle man nicht betreiben: „Wir haben drei Nummer-eins-Acts, legen uns eine Art freiwilliger Selbstbeschränkung auf und werden weiterhin nur Themen betreuen, die wir durch das TV unterstützen können“, meint Roost-Macias.






