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Charts KW 2: Nelly Furtado greift noch einmal an

Die Universal-Künstlerin Nelly Furtado, die weiterhin die Spitze der MusikWoche Top 100 Singles verteidigt, strebt auch bei den Alben auf den Spitzenplatz zurück. Zudem zeigt der Tod von James Brown erste Auswirkungen.

Die Universal-Künstlerin Nelly Furtado, die mit „All Good Things (Come To An End)“ weiterhin die Spitze der MusikWoche Top 100 Singles verteidigt, strebt auch bei den Alben auf den Spitzenplatz zurück. Ihre aktuelle CD „Loose“ hatte zuletzt Anfang September, in der Kalenderwoche 36/2006, Platz eins bei den MusikWoche Top 100 Longplay belegt. Doch im Fahrwasser des Erfolgs der bereits dritten Singlesauskopplung aus der mit Platin veredelten CD klettert „Loose“ noch einmal nach oben und nimmt Kurs auf Monrose. Die „Popstars“-Gewinner stehen bereits in der dritten Woche unangefochten auf dem ersten Rang in der Longplay-Wertung.

Der erste und zugleich letzte Neuzugang bei den Alben steigt auf Position 78 in die MusikWoche Top 100 Longplay ein. Auf der von Groove Attack vertriebenen CD „Deluxe von Kopf bis Fuss“ präsentiert der Rapper Samy Deluxe in der Tradition der HipHop-Mixtapes eine Zusammenstellung von Tracks, die auf seinem Label Hamburgs Finest erschienen sind.

Der höchste von insgesamt zwei Neueinsteigern in die MusikWoche Top 100 Singles steht auf Rang 85: ein Remix des Klassikers „Sex Machine“ der am 25. Dezember verstorbenen Soul- und Funk-Legende James Brown. Der „Readymade Jazz Defector“-Remix ist auf dem österreichischen Label Couch Records erschienen, das in Deutschland von edel vertrieben wird.

In den MusikWoche Top 30 Compilations verteidigt „The Dome Vol. 40“ die Spitzenposition, weiterhin gefolgt von „Bravo – The Hits 2006“ auf Rang zwei. Dahinter rangieren „KuschelRock 20“ und „Bravo Hits 55“, die sich beide je einen Platz verbessern können. Höchster und einziger Neuzugang bei den Kopplungen ist auf Rang 29 die Compilation „You Can Dance“, eine Doppel-CD zu der gleichnamigen TV-Show auf dem Privatsender Sat.1.