Statt über Quoten zu debattieren, schafft Media Control (MC) mit der Gründung seines neuen Radioformats chart-radio Tatsachen. „Was sich verkauft, stimmt oft nicht mit dem überein, was im Radio gespielt wird“, sagte MC-Gründer Karlheinz Kögel zum Sendestart von chart-radio am 17. Juni. Den Hörer erwartet auf UKW 97,2 Megahertz, der ehemaligen Frequenz des Freien Radios für Stuttgart, ein 24-Stunden-Programm mit einem Mix aus Neuheiten, Geheimtipps und speziellen Spartensendungen, etwa mit Fokus auf Techno, HipHop oder Heavy Metal. Unterfüttert wird das Programm von einem mit 17.000 Titeln bestückten Archiv. Da man direkt auf die MC-Verkaufs-Charts zugreift, lässt sich ein publikumsnahes Programm gestalten. Letztlich entscheidet der Kunde im Laden über die Playlist. Eine Quotenregelung für heimische Produktionen nach französischem Vorbild soll es nicht geben. „Wir sind kein Randgruppensender“, erklärte Andrea Husak vom chart-radio. „Eine Band hat dann eine Chance, gespielt zu werden, wenn eine leistungsfähige Plattenfirma hinter ihr steht.“
chart-radio geht ans UKW-Netz
Statt über Quoten zu debattieren, schafft Media Control mit der Gründung seines neuen Radioformats chart-radio Tatsachen.






