Recorded & Publishing

CD-Preise geben nach

In den USA sind die Durchschnittspreise für CDs erneut gefallen: Im dritten Quartal kostete eine Longplay-CD nach Erhebungen der Marktforscher der NPD Group nur noch 12,95 Dollar oder umgerechnet knapp über zehn Euro.

In den USA sind die Durchschnittspreise für CDs erneut gefallen: Im dritten Quartal kostete eine Longplay-CD nach Erhebungen der Marktforscher der NPD Group nur noch 12,95 Dollar oder umgerechnet knapp über zehn Euro. Das entspricht einem Minus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Anfang April lag der Durchschnittspreis nach NPD-Erkenntnissen noch bei rund 13,30 Dollar – ohne Mehrwertsteuer, die von Bundesstaat zu Bundesstaat und zum Teil regional unterschiedlich erhoben wird. Für Katalogtitel, deren VÖ-Datum mehr als 18 Monate zurückliegt, fiel der Durchschnittspreis auf 12,84 Dollar, aktuelle Ware lag bei durchschnittlich 13,08 Dollar.

Laut Russ Crupnick, President von NPD Music, heizt vor allem der Wettbewerb zwischen Elektrohändlern und den großen SB-Ketten wie Wal-Mart oder Target den Preisverfall an. Während die Elektromärkte sich auf günstige Preise für aktuelle Titel eingeschossen hätten, würden die SB-Händler eher günstige Katalogware anbieten. Gerade zum Saisongeschäft sei deshalb weiter mit fallenden CD-Preisen zu rechnen, erklärte er. Mehr zum Thema