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CD-Piraten finanzieren Terroristen

Wie US-amerikanische Online-Medien berichten, gibt es nach neuesten Interpol-Erkenntnissen eine Verbindung zwischen Produktpiraten und Terrornetzwerken wie Al-Qaida oder Hisbollah. Es gebe Beweise, dass sich Terroristen zum Teil durch den Verkauf illegal hergestellter CDs und DVDs finanzieren.

Wie US-amerikanische Online-Medien berichten, gibt es nach neuesten Interpol-Erkenntnissen eine Verbindung zwischen Produktpiraten und Terrornetzwerken wie Al-Qaida oder Hisbollah. Es gebe Beweise, dass sich Terroristen zum Teil durch den Verkauf illegal hergestellter CDs und DVDs finanzieren. So gehörten zum Beispiel zwei CD-Fabriken in Pakistan, die ausschließlich illegale Kopien herstellen, einem gewissen Dawood Ibrahim, der den Behörden als überzeugter Terrorist bekannt ist. Er wird u.a. in Indien steckbrieflich gesucht, weil er für Bombenanschläge im Jahr 1993 mitverantwortlich ist. Die Interpol hat ihre Ermittlungsergebnisse, die sie seit Juli 2003 gesammelt hat, nun dem US-Parlament vorgelegt. Unklar ist derzeit, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse auf die Entertainmentbranche haben werden.