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CCB erhebt Vorwürfe gegen Rieger und Scorpio

Die insolvente Concert Cooperation Bonn, bis vor kurzem Veranstalter des Bizarre-Festivals, schlägt zurück und behauptet in einer Pressemitteilung, dass sie die älteren Rechte am Namen „Bizarre Festival“ besitzt.

Die insolvente Concert Cooperation Bonn (CCB), bis vor kurzem Veranstalter des Bizarre-Festivals, schlägt zurück und behauptet in einer Pressemitteilung, dass sie die älteren Rechte am Namen „Bizarre Festival“ besitzt. „Die gestrige Pressemitteilung von Scorpio Konzertproduktionen und der Peter Rieger Konzertagentur muss erstaunen: Bekanntlich ist die CCB seit 16 Jahren Veranstalterin des Bizarre-Festivals und damit auch Inhaberin des Kennzeichens ‚Bizarre Festival'“, heißt es in einer Stellungnahme von CCB. Rieger habe in der Vergangenheit ohne das Wissen von CCB versucht, das Kennzeichen „Bizarre Festival“ beim Patentamt anzumelden, dies habe das Patentamt aber zurückgewiesen. Dann habe Rieger die Marke „Bizarre“ eintragen lassen. CCB-Chef Ernst-Ludwig Hartz gibt sich kämpferisch: „In Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter wird die CCB alles daran setzen, um auch in der Zukunft das Bizarre-Festival zu veranstalten“. Brancheninsider vermuten dagegen, dass die Veräußerung des Namensrechts eine der letzten Höffnungen der Firma sei, Geld in die Kasse zu bekommen, um damit Außenstände begleichen zu können.

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