Recorded & Publishing

Capriccio veröffentlicht erstmals DVDs

Capriccio veröffentlicht am 7. Oktober die ersten drei DVDs seiner Firmengeschichte. Dabei setzt das Klassiklabel nicht auf die übliche Operndarstellung, sondern gezielt auf filmische Aufarbeitung der Musik in Form von Porträts oder Dokumentationen.

Die drei DVD-Produktionen tragen die Titel „Christmas Boulevard: Jochen Kowalski, Peter Svensson, u.a.“ (Bestell-Nr.: 92 005 PAL/93 503 NTSC), „100 Meisterwerke der Musik und der Malerei. 100 klassische Musikstücke und 100 berühmte Gemälde“ (92 002/03 PAL/93 500/01 NTSC) sowie „Mystik des Ostens. Bilder und Musik aus osteuropäischen Kirchen und Klöstern“ (92 004 PAL/93 502 NTSC). „Als kleines Label können wir uns die sonst üblichen Opernaufnahmen nicht immer leisten“, erklärt Johannes Kernmayer, Artistic Director und Produzent von Capriccio. Die Neuheiten erscheinen in PAL- sowie in NTSC-Version in Dolby Digital 5.1, die Menüführung bietet vier Sprachen zur Auswahl.

„Mystik des Ostens“ ist in Kooperation mit dem ORF entstanden und führt den Zuseher auf eine Reise durch orthodoxe Klöster zum Osterfest in Sibirien. Doch steht die Musik im Vordergrund, wie Kernmayer betont. In diesem Fall sind dies mystische, liturgische Gesänge von Rachmaninow, Tschaikowsky oder Bortnjansky. Als Umsatzbringer zum Weihnachtsgeschäft sieht Kernmayer „Christmas Boulevard“ mit Jochen Kowalski, wo auch die Wiener Sängerknaben, der Tenor Peter Svensson sowie Auszüge aus dem Nussknacker-Ballett zu sehen sind.

„Die DVDs sind absolutes Neuland für uns“, sagt Gregor Chanteaux, zuständig für die Pressearbeit bei Capriccio. „Vor allem die Doppel-DVD ‚100 Meisterwerke‘ ist ein neues Konzept, das Johannes Kernmayer selbst entwickelt hat, und es war sehr aufwändig zu realisieren.“ Gegliedert nach Epochen stellt sie 100 Meisterwerke der Kunst vor und untermalt sie passend mit ebensovielen aus der Musik. So beginnt die Kulturreise zum Beispiel mit einem Auszug aus Claudio Monteverdis „Marienvesper“ zu einem Madonnenbildnis von Giovanni Bellini und reicht bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mit Joaquín Rodrigos „Concerto De Aranjuez“ zu Paul Cezanne. Anzeigen in Branchenmagazinen und im „kultur Spiegel“ sollen die Kunden auf die DVDs aufmerksam machen.