Die Ergebnisse der ersten europäischen Studie zur Akzeptanz von sogenannten Callertunes oder Ringbacktones, die der Anrufer statt des Freizeichens hört, dürfte Musik in den Ohren der angeschlagenen Branche sein. Die vom irischen Internet-Dienstleister Alatto Technologies herausgegebene Studie ergab, dass 37 Prozent aller Konsumenten von 15 bis 49 bereit sind, Geld für die musikalischen Freizeichen auszugeben. Dabei war das Interesse der 15-24-Jährigen am Größten, die sogar zu 68 Prozent willens waren, zwischen 50 Cent und zwei Euro zu berappen, um ihr Handy mit dem neuesten Hit auszustatten. Dabei bevorzugen die potentiellen Kunden insgesamt Musik von MTV oder Filmmusik. Bei der jüngeren Zielgruppe liegen Pop mit 88 Prozent und Rockmusik mit 83 Prozent an der Spitze. Die Affinität zu Callertunes war bei den männlichen Befragten mit 53 Prozent etwas größer als bei den weiblichen mit 47 Prozent. Nach Aussage von John Whelan, Head of Research bei Alatto Technologies, deuteten die Daten darauf hin, „dass Ringbacktones in Europa genauso populär werden wie in Asien“. SK Telekom macht mit dem in Korea im April 2002 gelaunchten Service mehr als neun Mio. Dollar zusätzlichen Gewinn. Und laut Aussagen der Telekom nehmen über eine halbe Million Kunden in Deutschland, Großbritannien und der Tschechoslowakei den seit Ende 2003 angebotenen Caller-Tune-Service in Anspruch.
Callertunes sind im Kommen
Die Ergebnisse der ersten europäischen Studie zur Akzeptanz von sogenannten Callertunes oder Ringbacktones, die der Anrufer statt des Freizeichens hört, dürfte Musik in den Ohren der angeschlagenen Branche sein.





