In der Diskussion um eine faire Verteilung der Einnahmen aus der Vermarktung von Musik legt der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) neue Argumente vor. So hätten sich die Zahlungen der Musikindustrie an Künstler:innen binnen zwölf Jahren mit einem Plus von 132 Prozent mehr als verdoppelt, wie eine am 6. März 2024 vom Branchenverband bei der Vorlage der Jahreszahlen für 2023 veröffentlichte Studie zeigt. Laut der Erhebung hätten Künstler:innen 2010 noch anteilig mit rund 21 Prozent an den Einnahmen der Firmen partizipiert, 2022 seien bereits rund 43 Prozent der Einnahmen durch direkte Zahlungen wie Vorschüsse und Lizenzzahlungen an die Kreativschaffenden weitergegeben worden.
BVMI nimmt Zahlungen an Kreative unter die Lupe
Das Zusammenspiel der Musikunternehmen mit den Kreativschaffenden steht im Fokus einer Studie, die der Bundesverband Musikindustrie am 6. März 2024 parallel zur Vorlage der Jahreszahlen für 2023 präsentierte. Kernpunkt des Papiers: Die Zahlungen der Labels an Künstler:innen seien binnen zwölf Jahren um 132 Prozent gewachsen.






