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Bundesverband rechnet für 2006 nicht mit Aufschwung

Die letzten Jahre waren für die deutsche Branche alles andere als ein Zuckerschlecken. Doch mit einer Trendwende ist so schnell nicht zu rechnen. Selbst der Bundesverband Phono scheint die Hoffnung auf einen Aufschwung in diesem Jahr aufgegeben zu haben.

Die letzten Jahre waren für die deutsche Branche alles andere als ein Zuckerschlecken. Doch mit einer Trendwende ist so schnell nicht zu rechnen. Selbst der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft scheint die Hoffnung auf einen Aufschwung im Jahr 2006 aufgegeben zu haben. „Es gibt keine Indikatoren für ein Marktwachstum in diesem Jahr“, erklärte Bundesverbandssprecher Hartmut Spiesecke gegenüber der Zeitung „Die Welt“.

Noch vor einem Jahr hatte der damalige Verbändechef Gerd Gebhardt angesichts der Zahlen aus dem Jahr 2004 und der ermutigenden Zwischenbilanz aus dem Weihnachtsgeschäft prognostiziert, dass der deutsche Markt 2006 wieder wachsen werde. Von dieser Sicht hat sich der Bundesverband nun verabschiedet. Die voraussichtlich fünf- bis sechsprozentigen Umsatzverluste aus dem Jahr 2005 lassen derzeit wohl keinen anderen Schluss zu. Auch die überaus positive Marktentwicklung im digitalen Bereich ändert daran nichts. „Das Geschäft mit Downloads wächst von einer niedrigen Basis auf eine immer noch niedrige Basis“, erläutert Spiesecke.

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