Recorded & Publishing

Bundesverband nimmt drei Musikpiraten hoch

Während die Debatte um die Download-Plattform PhonoLine immer noch einer Lösung harrt, zeigt sich der Bundesverband Phono bei der Piratenbekämpfung in Hochform: Drei Musikpiraten wurden bei einer konzertierten Aktion erwischt.

Während die Debatte um die Download-Plattform PhonoLine immer noch einer Lösung harrt, zeigt sich der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft bei der Piratenbekämpfung in Hochform: Drei Musikpiraten wurden bei einer konzertierten Aktion erwischt. Betreiber von Download-Plattformen mit illegalen Musikfiles aus Emmendingen bei Freiburg, Heinsberg bei Aachen und Wedel bei Hamburg bekamen vor kurzem Besuch von der Polizei. Neben Rechnern und vielen Festplatten mit mehreren tausend Musikfiles fand die Polizei bei dem Emmendinger Beschuldigten auch „einen großen Stapel Red-Bull-Dosen“, weiß die Pressemitteilung des Bundesverbands zu berichten. Und klärt auch gleich auf, wie die Dosen in Zusammenhang mit der Straftat stehen: „Die vielen Red-Bull-Dosen wird der Mann sicher brauchen, um genug Kraft für seine Verteidigung zu sammeln.“ Der Beschuldigte aus Heinsberg habe dagegen zusätzlich zur Musik auch pornographische Darstellungen auf dem Rechner gespeichert und sich als „Fan von Gina Wild“ erwiesen. „Wer illegale Musikangebote veröffentlicht, muss damit rechnen, dass ihn die Polizei besucht und den PC mitnimmt“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. Erst im Mai diesen Jahres hatte der Verband einen und erfreut gedichtet: „Und die Moral von der Geschicht: Mit Raubkopien spaße nicht“.