Recorded & Publishing

Bundesverband Musikindustrie sieht GEMA am Zug

Das deutsche Musikgeschäft gab 2010 erneut nach, steht aber im internationalen Vergleich nicht so schlecht da. BVMI-Geschäftsführer Florian Drücke verweist dazu auf den weiterhin starken physischen Bereich. Allerdings wolle man auch digitale Modelle vorantreiben. Hier sieht Drücke die GEMA am Ball.

Das deutsche Musikgeschäft gab im Jahr 2010 erneut nach, steht aber im internationalen Vergleich nicht so schlecht da. So weist der Londoner IFPI-Dachverband für Deutschland in seinem aktuellen Jahrbuch „Recording Industry In Numbers 2011“ bei Umsätzen nach Großhandelspreisen in Höhe von rund 1,412 Milliarden Dollar oder umgerechnet gut 998 Millionen Euro ein Minus von 4,1 Prozent aus. Zum Vergleich: Die Einbußen in den USA lagen laut IFPI bei zehn Prozent, in Japan bei 8,3 Prozent und in Großbritannien bei elf Prozent.

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