Mit sofortiger Wirkung zählen Downloads mit zur Erhebung der deutschen Singles-Charts: Die Hitliste vom 27. August soll nach Informationen des Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft erstmals die neue Zählweise berücksichtigen. Dabei qualifizieren sich neben einzelnen Tracks-Downloads auch Verkäufe von Track-Bundles oder Alben für die Erhebung. „Inzwischen werden monatlich mehr als eine Mio. Musiktitel heruntergeladen – für die Charts ist das eine wichtige Größenordnung“, erklärt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. „Mit den Download-Charts sind wir in Deutschland noch näher an den Vorlieben der Musikfans – und die ersten in Europa.“ Eigene Download-Charts sollen Mitte September folgen. An der Erhebung der Downloadzahlen über Media Control GfK International sollen laut Bundesverband „alle wichtigen Downloadhändler“ teilnehmen. Auf Nachfrage von musikwoche bestätigte Bundesverbands-Sprecher Hartmut Spiesecke, dass auch Apple mit an Bord sei. Zudem sei die Zählung von Download-Alben für die Longplay-Charts in Vorbereitung. Sie soll in einer zweiten Stufe realisiert werden. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit Händlern im physischen und im Online-Markt“, betonte wea-Manager Alexander Maurus. Als neu gewählter Vorsitzender des zuständigen Charts- und Marketingausschusses löst er Universal-Chef Frank Briegmann ab, der diesen Posten zuletzt inne hatte.
Bundesverband macht Download-Charts
Mit sofortiger Wirkung zählen Downloads mit zur Erhebung der deutschen Singles-Charts. Eine eigene Download-Charts soll folgen. Das gab Alexander Maurus als neuer Vorsitzender des Charts- und Marketingausschusses bekannt. Auch Zahlen von Apple sollen einfließen.






