Direkt im Anschluss an die Entscheidung des deutschen Bundesrats, die Novelle des Urheberrechts an den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zu verweisen, forderte Gerd Gebhardt als Vorsitzender der deutschen Phonoverbände das Gremium zur Eile auf: „Ich erwarte, dass der Vermittlungsausschuss nun eine schnelle Entscheidung trifft“, erklärte Gebhardt, der den Änderungsvorschlag des Bundesrats als „inhaltlich sehr sinnvoll“ bezeichnete. „Wichtig ist aber, dass das Gesetz schnell in Kraft treten kann, um Urhebern und Verwertern bessere Möglichkeiten zum Schutz ihrer Werke zu bieten als bisher.“ Zuvor hatte der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung einen Änderungsantrag des Freistaats Bayern angenommen, und die Novelle an den Vermittlungsausschuss verwiesen. Der Antrag fordert, zur Verbesserung des Schutzes geistigen Eigentums das Kopieren von illegalen Quellen, etwa aus dem Internet, zu untersagen.
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