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Bundestag diskutiert Musikförderung durch den Bund

Am 8. März beschäftigte sich der Bundestag mit dem Thema Musikförderung. Während die Regierung sich bemühte, ein Bild von Deutschland als starkem Musikland zu zeichnen, vermisste die Opposition klare Konzepte. Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik, mahnt nun „weitere Budgets“ für den Pop, Rock und Jazz an.

Am 8. März 2012 beschäftigte sich der Bundestag mit dem Thema Musikförderung durch den Bund. Für die Regierung bezeichnete der kulturpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Wolfgang Börnsen, als „ein starkes Musikland“ und den Bund als einen „verlässlichen Partner“ der Länder bei der Musikförderung. Die Musikförderung des Bundes sei gut aufgestellt, heißt es in einer zusammenfassenden Darstellung des Bundestags. Auch Reiner Deutschmann, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, lobte demnach die Musikförderung des Bundes und betonte zudem, seine Fraktion werde immer für die Urheberrechte der Künstler eintreten – eine Position, die zum Beispiel von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger an Warnhinweismodelle durchaus für Verwunderung sorgen dürfte.

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