Die niederländische Verwertungsgesellschaft Buma will die Europäische Kommission in ihren Forderungen nach einem grenzüberschreitenden Lizenzmodell für das Digitalgeschäft unterstützen. Allerdings müsse die Politik für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen.
„Die Liberalisierung bringt Gewinner und Verlierer hervor“, warnt Buma-Chairman Jan Boerstoel. „Die Buma will sich im europäischen Wettbewerb dank ihrer Effizienz und Serviceorientierung behaupten, und nicht, indem sie die Einkünfte der Autoren, Komponisten und Publisher beschneidet. Wir wissen, dass wir dem Wettbewerb gewachsen sind, aber die Kommission muss uns die Möglichkeit dazu geben und einen unfairen Verdrängungswettkampf verhindern.“
Der geforderte Wettbewerb müsse den am besten aufgestellten Gesellschaften die größten Entwicklungschancen bieten und nicht allein den größten. Vor diesem Hintergrund rufen die Buma-Offizielen die EU-Kommission zum Dialog auf, wie ein neues Onlinelizenzmodell für Europa und für den Weltmarkt aussehen könne.





