Zwei Kanadier – eine echte und ein gefälschter – glänzten als Solisten-Preisträger bei der zehnten Comet-Verleihung. Der Viva-Award in der Kategorie „Künstler international“ ging an Avril Lavigne, Dick Brave, das pseudo-kanadische Alter Ego von Popstar Sasha, erhielt die Auszeichnung für den besten „Künstler national“. Bei der Preisgala in der KölnArena erhielten am 24. September außerdem die Fantastischen Vier (Video national), R.E.M. (Video international), die Black Eyed Peas (R&B/HipHop), Sido (Newcomer national) sowie Rosenstolz (Act national) einen Cometen. Ein Ehrenpreis ging an Stefan Raab und Michael „Bully“ Herbig für die Filmmusik zu „(T)raumschiff Surprise Periode 1“.
Zu einem spektakulären Zwischenfall kam es, als Ginger Fish, Drummer in der Band von Marilyn Manson, von einer Hebebühne zwei Meter in die Tiefe fiel. Der Schlagzeuger zog sich dabei laut „Bild“ eine Gehirnerschütterung, eine gebrochene Nase und Trümmerbrüche im rechten Arm und Handgelenk zu. Die Aufzeichnung der Show musste in der Folge für rund 20 Minuten unterbrochen werden. RTL übertrug die Veranstaltung am Samstagnachmittag und lockte damit 1,17 Mio. Zuschauer vor den Bildschirm. Das entsprach einem Marktanteil von 7,6 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 13,1 Prozent. Viva und Viva Plus zeigten die Show inclusive Pre- und Aftershow-Party in voller Länge mehrmals am Wochenende.






