Die EU-Kommission befürchtet durch die anstehende Fusion der Musikarme von Sony und Bertelsmann eine Einschränkung des Wettbewerbs im Musikgeschäft. Am 19. Mai sollen die beiden Konzerne laut Medienberichten mit entsprechender Post aus Brüssel rechnen können. Die Wettbewerbshüter befürchten zudem, dass die Auswahlmöglichkeiten der Musikkonsumenten eingeschränkt werden könnten und die Preise für musikalische Produkte anzögen. Laut dem Wirtschaftsdienst „Bloomberg“ gibt sich Bertelsmann aber weiterhin zuversichtlich, auf alle Anfragen Brüssels eine entsprechende Antwort zu finden. Konzernchef Gunter Thielen hatte zudem im Rahmen eines ISC-Symposiums im schweizerischen St. Gallen angedeutet, dass die Kommission dem Merger Sony BMG wohl unter der Auflage einiger Zugeständisse in manchen Territorien zustimmen wolle. Allerdings sei angesichts eventueller Nachbesserungen auch damit zu rechnen, dass sich der Termin für eine Genehmigung der Fusion durch die EU-Behörden vom 22. Juni weiter verschieben könnte. Mehr zum Thema
Brüssel hat Bedenken gegen Sony BMG
Die EU-Kommission befürchtet durch die anstehende Fusion der Musikarme von Sony und Bertelsmann eine Einschränkung des Wettbewerbs im Musikgeschäft. Am 19. Mai sollen die beiden Konzerne mit entsprechender Post aus Brüssel rechnen können.





