Die Warner Music Group (WMG) verteidigt ihre Personalpolitik. Weil ein New Yorker Boulevardblatt CEO Edgar Bronfman jr. Vetternwirtschaft vorgehalten hatte, sah sich das Unternehmen genötigt, die Verpflichtung von Alejandro Zubillaga zu rechtfertigen. Der Venezolaner fungiert bei der WMG als Executive Vice President Digital Strategy and Business Development mit einem Jahresgehalt von rund 950.000 Dollar – und er ist der Schwager von Bronfman.
In den „New York Daily News“ wurden Bronfman-Kritiker zitiert, die dem 37-jährigen Zubillaga die Qualifikation für die Aufgabe absprechen. Er habe bei Amtsantritt nicht einmal gewusst, was DRM sei, so die namenlosen Lästerer, die Bronfman noch immer die radikale Schrumpfkur der WMG mit mehr als 1000 Entlassungen vorhalten. Solche anonymen Vorwürfe wollte Warner nicht auf sich sitzen lassen und ließ einen Sprecher ausrichten, dass 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Technologie und Medien Zubillaga sehr wohl für seine leitende Position qualifizieren.
Die Bilanz seiner Arbeit in den 20 Monaten seiner Firmenzugehörigkeit bestätige dies. „Alex hat bereits eine Reihe von wegweisenden und profitablen Geschäften abgeschlossen. Daher ist die WMG in der Branche auch führend bei der Umstellung aufs digitale Geschäft.“






