Wenn Pläne lange Zeit im Verborgenen gemacht werden, entstehen gern Gerüchte. So auch bei der Warner Music Group (WMG): Über 1000 Mitarbeiter sollen noch in dieser Woche ihren Job bei Warner verlieren, heißt es aus New York. So berichtet die „New York Post“ unter Berufung auf ungenannte Quellen aus dem Unternehmensumfeld, dass der neue WMG-Eigner Edgar Bronfman jr. rund 20 Prozent der weltweiten Belegschaft bei der WMG abbauen will. Beobachter erwarten die meisten Kündigungen in den Filialen außerhalb der USA. Zudem sollen die beiden Repertoire-Divisionen an der Ostküste, Atlantic und Elektra, zusammengelegt werden. Deren Geschäftsführer, Val Azzoli und Sylvia Rhone, sollen demnach ihre Posten verlassen müssen, wobei Rhone bereits mit EMI in Verbindung gebracht wird. Die Rolle des bisherigen WMG-Chefs Roger Ames bleibt weiter unklar. Dafür hat Bronfman einen namhaften Investor gefunden, der bisher im Musikgeschäft kaum auffiel: Mit Modemogul Tommy Hilfiger steigt ein persönlicher Freund Bronfmans mit rund 25 Mio. Dollar bei Warner ein. Der Starschneider soll helfen, die Investitionslücke zu schließen, die . Angeblich ist Bronfman seitdem fieberhaft auf der Suche nach zusätzlichen kleineren Investoren, weitere Namen sollen in den kommenden Wochen folgen.
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