In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres verkauften sich in Großbritannien mehr als zehn Mio. Musik-Downloads – das sind beinahe doppelt so viele wie im Gesamtjahr 2004, als 5,7 Mio. Tracks auf digitalem Weg einen Käufer fanden. „Der Kampf gegen die Filesharer dauert zwar an, aber wir sind dennoch glücklich, diesen Meilenstein schon so schnell erreicht zu haben“, sagte BPI-Chairman Peter Jamieson bei der Vorlage der zweiten Quartalsbilanz 2005. Die Musikbranche habe die legalen Downloadangebote auf ihrem Weg zum Massenmarkt unterstützt und könne nun erste Erfolge feiern, fand Jamieson.
Erste Details der Bilanz waren bereits in der vergangenen Woche durchgesickert: So bestätigte Jamieson nun ein Minus in Höhe von 1,7 Prozent bei den Albumverkäufen im ersten Halbjahr. Dabei hatten Einbrüche bei den Compilations in Höhe von 14,2 Prozent Zuwächse bei den Künstleralben in Höhe von 2,2 Prozent aufgezehrt.






