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Britischer CD-Markt verbucht Quartalsminus

Im dritten Quartal verzeichnete der britische Tonträgermarkt ein Umsatzminus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Im dritten Quartal (Juli, August, September) verzeichnete der britische Tonträgermarkt ein Umsatzminus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Laut der Statistik des Branchenverbands British Phonographic Industry (BPI) sanken die gesamten Umsätze von mehr als 242 Millionen Pfund auf nunmehr knapp 232 Millionen Pfund. Damit weist die BPI zum ersten Mal seit zehn Quartalen einen Umsatzrückgang aus. Während im Longplay-Segment ein geringes Minus von 1,7 Prozent mit Umsätzen von rund 207 Millionen Pfund zu Buche schlug, brachen die Verkäufe von Singles um fast 21 Prozent auf 24,5 Millionen Pfund ein. Im des laufenden Jahres verbuchte die Branche im Königreich insgesamt noch Zuwächse von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund des guten Jahresbeginns liegen die Verbandsmitglieder nach Analyse des BPI-Chefstatistikers Chris Green insgesamt jedoch weiterhin auf Wachstumskurs: Zwischen Anfang Oktober 2000 und Ende September 2001 legte die Branche in Großbritannien bei Umsätzen von 1,2 Milliarden Pfund um 4,3 Prozent gegenüber den zwölf Monaten zuvor zu.