Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse einer Umfrage der britischen Marktforscher von Intuitive Media zeigt sich die Musikwirtschaft besorgt: Fast ein Drittel der Acht- bis 13-Jährigen tauscht demnach nicht autorisiert Musik über die Bluetooth-Funktion ihrer Mobiltelefone.
Matt Phillips, Sprecher der BPI sagte zu den Ergebnissen: „Illegaler Musiktausch ist eine echte Sorge für die Tonträgerindustrie.“ Der Tausch via Bluetooth bewege sich jedoch noch in geringeren Dimensionen als die Verbreitung von Tracks über P2P-Tauschbörsen.
Robin Hart von Intuitive Media hat aber noch beunruhigendere Ergebnisse für die Branche parat: So würden 45 Prozent der Befragten, die bisher keine Musik tauschten, dies künftig gerne tun.
„Musiktauschbörsen im Internet waren für die Industrie die größte Bedrohung, der sie je ins Gesicht blickten. Diese Untersuchung zeigt nun, dass mobile Inhalte das Potenzial haben, jene Probleme zu verschlimmern“, so Hart. Er wies jedoch darauf hin, dass die Kinder sich nicht bewusst machten, „illegale Dinge zu tun“. Man solle sie daher nicht kriminalisieren.





