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Britische PRS im Plus – MCPS im Minus

Die beiden britischen Verwertungsgesellschaften MCPS und PRS schlossen das Jahr 2002 mit unterschiedlicher Tendenz ab: Während die für die mechanischen Rechte zuständige MCPS ein knappes Minus meldet, legte die für die Aufführungsrechte zuständige PRS zu.

Die beiden britischen Verwertungsgesellschaften MCPS und PRS schlossen das Jahr 2002 mit unterschiedlicher Tendenz ab: Während die für die mechanischen Rechte zuständige MCPS ein knappes Minus meldet, legte die für die Aufführungsrechte zuständige PRS zu. Die MCPS, die keine Einnahmesumme bekanntgab, konnte 221 Mio. Pfund an ihre Mitglieder ausschütten. Das entspricht einem Rückgang um zwei Prozent zu den 227 Mio. Pfund im Jahr 2001. Angesichts der schwierigen Marktlage im Tonträgergeschäft bezeichneten Executive Director Sandra Cox und Chairman Jonathan Simon dieses Ergebnis als „relativ gut“. Die MCPS befinde sich auf dem besten Weg, ihre Geschäftsbasis auf die Anforderungen des 21. Jahrhunderts auszurichten. Die Schwestergesellschaft PRS nahm im vergangenen Jahr 268 Mio. Pfund ein, und schüttete 231 Mio. Pfund an ihre Mitglieder aus. Beides entspricht Zuwächsen von fünf Prozent. Executive Director John Axon und Chairman David Bedford machten vor allem die Stärke des britischen Repertoires sowie Verbesserungen im Abrechnungssystem und in der Kostenkontrolle für die Zuwächse verantwortlich. Die Verwaltungsquote der beiden seit nun fünf Jahren vereinten Gesellschaften blieb stabil bei elf Prozent, die PRS steuerte dazu eine Quote von 14,4 Prozent bei.

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