Recorded & Publishing

Britische Musikindustrie legte 2001 zu

Die British Phonographic Industry (BPI) verzeichnete im abgelaufenen Kalenderjahr Zuwächse nach Umsätzen und Stückzahlen.

Die British Phonographic Industry (BPI) verzeichnete im Jahr 2001 Zuwächse. Laut BPI-Statistik legte die Branche nach Umsätzen um 5,3 Prozent zu und verzeichnet im vierten Jahr in Folge ein Plus. Vor allem CD-Alben trugen zu diesem Ergebnis bei: Nach Umsätzen wuchs das Segment um sieben Prozent, nach Stückzahlen um 4,4 Prozent. Dagegen brachen die Umsätze und die Zahl der verkauften Singles um jeweils knapp zehn Prozent ein. Auch die Erfolge britischer Acts wirkten sich positiv aus: Bei den sieben bestverkauften Alben handelt es sich um nationale Produkte. „Die Tatsache, dass so viel großartige Musik von britischen Künstlern produziert wird, verheißt für die Zukunft nur Gutes“, kommentierte BPI-Generaldirektor Andrew Yeates. Nach einer zeigte sich die Branche im vierten Quartal gut erholt: Insgesamt wuchsen die Umsätze zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent auf mehr als 506 Millionen Pfund. Dazu trugen Alben ein Plus von 6,9 Prozent bei, Singles brachen hingegen um 18,4 Prozent ein.