Recorded & Publishing

Britische Musikbranche kämpft um besseres Urheberrecht in den USA

Britische Musikverbände wollen beim Branchentreff South by Southwest mit einer Aktionswoche auf den schweren Stand britischen Künstler in den USA aufmerksam machen.

Britische Musikverbände, darunter die BPI, AIM, British Music Rights sowie die MMF, wollen im Rahmen des US-Festivals South By Southwest 2005 mit einer Aktionswoche auf den schweren Stand britischer Künstler in den USA aufmerksam machen. Im Mittelpunkt soll dabei die schwierige Urheberrechtslage stehen. „Wir sind enttäuscht, dass die USA, die üblicherweise geistiges Eigentum streng verteidigen, bei den internationalen Standards für Musikrechte versagen“, erklärte Emma Pike, Director General bei British Music Rights. „Sie sollten ein Beispiel für andere Länder geben – und nicht einen laxen Umgang mit Urheberrechten vorleben.“

Nach Ansicht der Verbände erhalten europäische Bands und Künstler, deren Musik in den USA in Restaurants oder dem Radio gespielt wird, immer noch nicht die ihnen zustehenden Tantiemen – ungeachtet der WTO-Entscheidung zum Urheberrecht aus dem Jahr 2000. Weiterhin beklagen die Musikverbände, dass die strengen Visa-Bestimmungen einen möglichen Durchbruch von britischen Acts in den USA erschweren.

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