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Britische Musikbranche kämpft für Leistungsschutzverlängerung

Die britische Musikindustrie versucht in einer konzertierten Aktion gegenüber der Europäischen Union eine Fristverlängerung für den Leistungsschutz bei Musikaufnahmen von 50 auf 95 Jahre durchzusetzen.

Die britische Musikindustrie versucht in einer konzertierten Aktion gegenüber der Europäischen Union eine Fristverlängerung für den Leistungsschutz bei Musikaufnahmen von 50 auf 95 Jahre durchzusetzen. Bei einem Treffen des Music Business Forum (MBF) beschlossen Interessenverbände wie AIM, BPI – British Phonographic Industry, Music Managers Forum (MMF) und Musician’s Union kürzlich, ein gemeinsames Statement zu formulieren. Dies soll der EU-Kommission bis zum 31. Oktober vorgelegt werden.

Ein BPI-Sprecher erklärte, die Branchenverbände hätten ihre Differenzen beiseite gelassen, um eine einheitliche Front gegenüber der EU zu repräsentieren und die Kommission zu einer Fristverlängerung zu bewegen. Laut MMF-Vorstandsmitglied Keith Harris wird das MMF die gemeinsame Erklärung unterstützen: „Bei einer wichtigen Entscheidung wie dieser müssen wir eine gemeinsame Linie vertreten. Wir haben zwar unterschiedliche Standpunkte, aber wir alle wollen verhindern, dass der Leistungsschutz ausläuft.“

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