Der fortdauernde Preiskrieg im britischen Tonträgerhandel fordert sein bislang prominentestes Opfer: Andy’s Records musste kürzlich Insolvenz anmelden. Zu der Fachhandelskette, die als ein führender britischer Independent gilt, zählen 25 Geschäfte und 159 Mitarbeiter. Andy Gray, der das Unternehmen vor rund 30 Jahren gründete, macht vor allem den immer härter werdenden Wettbewerb in den besten Geschäftslagen und die Preismarketingaktionen der britischen SB-Märkte für den Niedergang von Andy’s Records verantwortlich. Die Kette erzielte zu Hochzeiten bei Umsätzen von rund 29 Mio. Pfund einen Marktanteil von rund zwei Prozent. Paul Quirk, mit Quirk’s Records ein weiterer wichtiger Fachhändler im Königreich, fürchtet: „Andy’s wird auf längere Sicht nicht das letzte Opfer sein, denn die Highstreet ist momentan ein Alptraum.“ Erst vor wenigen Monaten hatte sich mit der US-Kette Tower Records ein Wettbewerber um diese Lagen vom britischen Markt verabschiedet.
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