Die britischen Albumcharts berücksichtigen ab sofort auch digitale Verkäufe. Seit Jahresanfang habe man die Downloadverkäufe ganzer Alben erfasst, nun sei die Zeit reif für die Integration in die offizielle Hitliste, erklärten die Charts-Macher von der Official UK Charts Company.
In den ersten drei Monaten des Jahres seien in Großbritannien 825.000 Alben in digitaler Form verkauft worden. Obwohl das erste Quartal gewöhnlich das absatzschwächste des Jahres ist, entspricht dieser Wert beinahe der Hälfte aller Albumdownloads aus dem Jahr 2005.
Die digitalen Topseller des Jahres waren bislang „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“ von den Arctic Monkeys, „In Between Dreams“ von Jack Johnson, das Debüt von Corinne Bailey Rae, „Veneer“ von Jose Gonzalez und „Employment“ von den Kaiser Chiefs.






