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Briten nutzten Weihnachtsfeiertage zum Downloaden

Der britische Downloadmarkt – ohnehin schon der umsatzstärkste in Europa – hat an Weihnachten einen zusätzlichen Schub bekommen. Der Zulauf bei den einschlägigen Onlinehändlern wuchs an Heiligabend und dem 25. Dezember um 50 Prozent.

Der britische Downloadmarkt – ohnehin schon der umsatzstärkste in Europa – hat an Weihnachten einen zusätzlichen Schub bekommen. Der Zulauf bei den einschlägigen Onlinehändlern wuchs an Heiligabend und dem 25. Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent. Zudem liegt das Useraufkommen in allen Downloadshops um 15 Prozent höher als noch vor einem Jahr.

Das geht aus Zahlen hervor, die das Marktforschungsunternehmen Hitwise veröffentlicht hat. Größter Profiteur des weihnachtlichen Booms war demnach der iTunes Music Store, der doppelt so viel Traffic verbuchen konnte wie der größte Mitbewerber. Dieser ist laut Hitwise nicht mehr Napster, sondern Sony Connect. Der zweitbeliebteste Downloadshop ging erst vor 20 Monaten ans Netz und schaffte es zu Weihnachten 2004 nur auf Rang 15 der Popularitätsstatistik.

Beobachter vermuten hinter dieser Entwicklung den Verkaufserfolg des Walkman-Handys von Sony Ericsson. Gleiches gilt auch für den Besucheransturm im iTunes Store: Viele Briten erhielten auch in diesem Jahr einen iPod als Geschenk und suchen nun nach musikalischen Inhalten.

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