Recorded & Publishing

Briten geben mehr Geld für Musik aus

Der National Music Council stellte am 7. November eine Studie zur Musik als Wirtschaftsfaktor vor. Demnach stiegen die Ausgaben für Musik in UK binnen drei Jahren um mehr als 25 Prozent.

Der National Music Council (NMC) stellte unter dem Titel „Counting The News“ eine Studie zur Musik als Wirtschaftsfaktor vor. Demnach gaben die Briten im Jahr 2000 fast fünf Milliarden Pfund für Musik aus, ein Plus von mehr als 25 Prozent im Vergleich , die sich auf Daten von 1997 und 1998 stützte. Die neue Studie beziffert den wertschöpfenden Beitrag der Musikbranche zur britischen Wirtschaft mit 3,6 Milliarden Pfund, auch dies ein Zuwachs von knapp 15 Prozent. NMC-Chairman Robin Osterley betonte die Wirtschaftskraft der Branche, aber auch ihren kulturellen Wert: „In einer Welt, in der Zahlen und Statistiken immer wichtiger werden, müssen wir die ökonomischen Zusammenhänge verstehen lernen. Darüber dürfen wir aber nicht vergessen, dass die große Bedeutung der Musik, die unser Leben so bereichert, vor allem in der Freude am Musizieren und im Hören von Musik begründet liegt.“