Recorded & Publishing

Briten fordern Exportbüro

Eine gemeinsame Studie der britischen Branchenverbände, des Kultusministeriums und des Wirtschaftsrats betont die Notwendigkeit für ein britisches Exportbüro in den USA.

Eine Studie der britischen Branchenverbände, des Kultusministeriums und des Wirtschaftsrats betont die Notwendigkeit für ein Exportbüro in den USA: Unter dem Titel „Make Or Break“ fasst die am 28. Mai vorgestellte Studie zahlreiche Interviews zusammen, in denen Branchenmanager und andere Experten Möglichkeiten der Exportförderung erörtern. 90 Prozent aller Stimmen sehen in den USA Wachstumspotenzial für UK-Produktionen, allerdings betonen rund 80 Prozent, bei der Suche nach US-Partnern Hilfe zu benötigen. Auch die Marktdaten sprechen für die Förderung: Der Anteil britischer Produktionen an den US-Charts, der zwischen 1969 und 1986 nie unter 14 Prozent fiel, erreichte 1999 mit nur 0,2 Prozent einen Tiefpunkt, stieg aber bis zum Jahr 2001 auf immerhin 8,8 Prozent. Die jährlichen Kosten für ein Büro in New York setzt die Studie mit rund 500.000 Dollar an.

Mehr zum Thema