In Großbritannien ziehen Musikwirtschaft und Politik an einem Strang und überziehen die deutsche Musikhauptstadt Berlin vom 19. bis zum 26. Mai 2006 unter dem Motto „British Music Week“ mit einer vom Branchenverband BPI organisierten Veranstaltungsreihe. „Die British Musik Week soll die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit auf die gesamte Bandbreite spannender Musik aus Großbritannien richten“, gibt der BPI-Vorsitzende Peter Jamieson als Ziel vor.
Laut BPI-Manager Steve Redmond ist Deutschland „seit langem einer der wichtigsten Märkte für britische Musik“. Die British Music Week werde nun Plattenfirmen, Medien und der Öffentlichkeit die Gelegenheit bieten, „eine Auswahl der spannendsten neuen Musik aus Großbritannien zu feiern“.
Zu den Partnern der BPI zählen neben der britischen Botschaft die Live-Spezialisten von Karrera Klub, der Sender Radio Eins, Dussmann – das KulturKaufhaus und das Stadtmagazin „Tip“. Auf organisatorischer Seite ist zudem Olaf Furniss mit an Bord.
Kurz vor der Ankündigung der British Music Week hatten sich Pop und Politik in Großbritannien auf eine verstärkte Förderung der Musikexportbemühungen geeinigt. Betreut werden die Projekte von den Exportförderern von UK Trade & Investment. Deren Jahresbudget für den Bereich Musik soll bei 500.000 Pfund oder umgerechnet knapp 730.000 Euro liegen.






