Nicht nur in Deutschland werden in diesen Tagen laut: Die britische Musikindustrie will zusammen mit der Regierung ein Exportbüro in New York gründen. Die Pläne dafür sind so weit fortgeschritten, dass bereits ein Ausschuß zur Steuerung der Bestrebungen gegründet wurde. In ihm sitzen Vertreter der Musikindustrie und vom britischen Kultusministerium. Grund für die Aktivitäten gerade in Amerika ist, dass der Anteil britischer Musik in den US-Charts im Jahr 1999 gerade einmal bei 0,2 Prozent lag. „Wir müssen definitiv unser Verständnis vom amerikanischen Markt verbessern“, meint Sara Hohn, Beraterin des Kultusministeriums, zu dem niedrigen Anteil. Das Musikexportbüro soll zunächst für drei Jahre betrieben werden, die Kosten werden auf rund 115.000 Euro pro Jahr geschätzt. Sowohl das Kultusministerium als auch das Music Industry Forum sind sich einig, dass das Musikexportbüro sich finanziell selbst tragen müsse und dass seine Dienstleistungen nicht kostenlos angeboten werden sollten. Wann die Gründung des Büros erfolgt und wer die Anschubfinanzierung übernehmen wird, ist noch nicht bekannt.
Briten ergreifen Initiative für Exportbüro
Nicht nur in Deutschland werden in diesen Tagen Forderungen nach einem Musikexportbüro laut: Die britische Musikindustrie will zusammen mit der Regierung ein Exportbüro in New York gründen.





